Leitbild des Karl-May-Hauses
Den Ursprung kennen. Die weltweite Wirkung entdecken. Das Vermächtnis in die Zukunft tragen.
Unser Museum
Das Karl-May-Haus ist das Museum im Geburtshaus Karl Mays (1842-1912) und als solches ein einzigartiges Kulturdenkmal. Die Erfahrungen, die Karl May in seiner Heimatstadt und der Region sammelte, prägten sein Leben und Werk nachhaltig. Zeitlebens blieb er seiner Heimat verbunden. Von hier aus nahm eine außergewöhnliche Schriftstellerkarriere ihren Anfang, deren Wirkung bis heute weit über die Grenzen Deutschlands hinausreicht.
Als Museum erforschen, sammeln, bewahren, vermitteln und präsentieren wir das materielle und immaterielle Erbe Karl Mays. Unser Bildungsauftrag umfasst die Auseinandersetzung mit seinem Leben, seinem Werk und seiner vielfältigen Wirkungsgeschichte. Mit Ausstellungen, Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten schaffen wir inspirierende Begegnungen mit Karl May und fördern den Dialog über historische, kulturelle und gesellschaftliche Themen.
Dabei orientieren wir uns an den Werten, für die Karl May eintrat: Toleranz, Völkerverständigung und Frieden. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen verstehen wir uns als Ort des Lernens, des Austauschs und der Reflexion. Wir laden unsere Besucher dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und Geschichte mit Gegenwart zu verbinden.
Unser Publikum
Das Karl-May-Haus steht allen Interessierten offen. Wir richten uns an Menschen unterschiedlicher Generationen, Erfahrungen und Interessen und schaffen vielfältige Zugänge zu Leben und Werk Karl Mays.
Als in Stadt und Region verwurzeltes Museum fühlen wir uns insbesondere der örtlichen Bevölkerung sowie Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Durch enge Kooperationen mit Schulen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und weiteren Partnern stärken wir die kulturelle Bildung und die regionale Identifikation.
Dem Kulturphänomen Karl May begegnen wir wissenschaftlich fundiert und zugleich besucherorientiert. Wir verbinden Forschung und Wissensvermittlung mit einem lebendigen Museumserlebnis und schaffen Angebote, die informieren, inspirieren und zum Mitdenken anregen.
Unsere Arbeitsgrundsätze
Das Karl-May-Haus ist eine Einrichtung der Stadt Hohenstein-Ernstthal und wird von ihr organisatorisch und finanziell getragen.
Unsere Sammlung und die Bedürfnisse unserer Besucher stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Bei der Erschließung, Erforschung, Bewahrung und Vermittlung unserer Bestände orientieren wir uns an den Standards des International Council of Museums (ICOM) und des Deutschen Museumsbundes.
Wir legen großen Wert auf eine hohe Aufenthaltsqualität, Barrierearmut, Serviceorientierung und zeitgemäße Vermittlungsformen. Analoge und digitale Angebote ergänzen einander und ermöglichen unterschiedlichen Zielgruppen einen Zugang zu unseren Themen.
Unterstützt wird unsere Arbeit durch den Wissenschaftlichen Beirat Karl-May-Haus, dessen Mitglieder ihre Expertise aus verschiedenen Bereichen der Karl-May-Forschung einbringen. Darüber hinaus pflegen wir ein starkes Netzwerk mit Vereinen, Museen, Forschungseinrichtungen, Tourismusverbänden und Kultureinrichtungen auf regionaler und überregionaler Ebene.
Unsere Vision
Wer seine Herkunft kennt, kann seine Zukunft gestalten. In einer Zeit rascher gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen braucht es Orte, die Wissen bewahren, Orientierung bieten und den Dialog fördern. Das Karl-May-Haus verbindet lokale Wurzeln mit internationaler Ausstrahlung. Als Ort der Forschung, Bildung und kulturellen Begegnung macht es die Herkunft Karl Mays ebenso erfahrbar wie die weltweite Wirkung seines Werkes.
Wir entwickeln das Museum kontinuierlich weiter und schaffen zeitgemäße, analoge und digitale Angebote für ein breites Publikum. Dabei erschließen wir neue Besuchergruppen, stärken die Sichtbarkeit des Museums und fördern eine nachhaltige Bindung unserer Gäste.
Unser Ziel ist es, das Karl-May-Haus als lebendigen Lern- und Erlebnisort zu etablieren – einen Ort, an dem Vergangenheit bewahrt, Gegenwart reflektiert und Zukunft gestaltet wird.
Hohenstein-Ernstthal, Juni 2026



