Postille 3/2013

Liebe Karl-May-Freunde!

Seit dem 1. Juli des Jahres bereichert Christina Hinz als neue Mitarbeiterin das Team des Karl-May-Hauses.
Ihre Fähigkeiten stellte sie bereits als Praktikantin mit und ohne Bärentöter erfolgreich unter Beweis.

Im Juli 2013 erlebten über 200 000 Besucher die Weltmeisterschaftsläufe des Motorrad Grand Prix am legendären Sachsenring.
Die Piloten (Colin Edwards (USA), Marcel Schrötter (D), Dominique Aegerter (SWI) und Philip Oettl (D) boten im Vorfeld der Rennen auch als Karl-May-Helden in der Hohenstein-Ernstthaler Westernranch auf dem Pfaffenberg (wie auf dem Foto von Fritz Glänzel der deutsche Stefan Bradl) eine überzeugende Leistung.

Nicht nur Karl-May-Verlag und Karl-May-Stiftung feierten den 100. Geburtstag. Auch Irmgard Morgner, die Tochter von Mays Freund Max Welte, beging kürzlich das runde Jubiläum. Obwohl im Gegensatz zu ihrem Vater nicht grenzenlos May begeistert, wird Winnetou noch ohne Brille gelesen.

Wenn der Besucher das Museum im Karl-May-Geburtshaus verlässt, hat er zukünftig die Möglichkeit, auch während eines Einkaufes im Supermarkt an diesen Kulturtempel mit Wallfahrtscharakter zu denken. Zumindest wenn er den neuen Chip für den Einkaufswagen erworben hat.
Für Neuabonnenten der Karl-May-Haus Information gibt’s diesen ab sofort als Begrüßungsgeschenk!

Schenkungen von im Museum noch nicht, oder nur schlecht erhaltenen May-Devotionalien, so ein dezenter Hinweis aus unserem Archiv, nimmt man in der Karl-May-Geburtsstadt für die musealen Zwecke nach wie vor gern entgegen. Zur „schwergewichtigen“ Schenkung von Karl-Eugen Spreng gehörten unter anderem gut erhaltene Ausgaben vom „Deutscher Hausschatz in Wort und Bild“ und „Der Gute Kamerad“. Selbst die Porto-Ausgaben wurden vom Schenker getragen… Vielen Dank Herr Spreng und: Weiter so liebe May-Freunde.

Sprache um Sprache bereitet sich das Karl-May-Haus auch mit seinem „Flyer Angebot“ auf die Zukunft vor wurde vor kurzem vermeldet. Es geht auch diesbezüglich weiter. Unser französischer Freund Jean-Louis Detandt steht für die entsprechende Übersetzung und die russische Übersetzung habe ich mir selbst erlaubt um, unabhängig von den zahlreichen russischen Einwanderern, auch im Land von Puschkin, Tolstoi und Gogol verstärkt auf Karl May aufmerksam zu machen. Beide Flyer sind ab sofort beim Besuch des Museums im Geburtshaus unseres „Maysters“ erhältlich. Spätestens der nächste Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Radebeul sollte dafür Anlass geben.

Mit den besten Wünschen aus der Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal
Ihr

André Neubert

(Quelle: KMG-Nachrichten 3/2013, S. 23ff)

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