Veranstaltung im November 2018

Im letzten Vortrag der Reihe „Karl May in Wort und Bild“ dieses Jahres widmet sich der bekannte Jurist Jürgen Seul aus Bad Neuenahr-Ahrweiler Erich Wulffen (1862-1946) und Rudolf Lebius (1868-1946), zwei wesentlichen Einzelwesen in der Lebens- und Wirkungsgeschichte Karl Mays. Der Referent der in seinen neuesten publizistischen Arbeiten an beiden Personen das Beziehungsgeflecht von Literatur und Justiz in den Mittelpunkt stellt, kann mit geradezu sensationellen Dokumenten und Erkenntnissen aufwarten, die neue Einblicke in eine bislang unbekannte Seite der Kriminalitäts- und Literaturgeschichte geben.

Zeit: 6. November, 18 Uhr in der
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte, Hohenstein-Ernstthal

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltung im Oktober 2018

Abenteuerromane wären ohne Tiere nicht denkbar, spielen sie doch oftmals mit ihrer Persönlichkeit als Lieblingsfiguren im Werk Karl Mays eine große Rolle. Von dem edlen Araberhengst Rih aus den Orientromanen, dessen Tod ungezählte Leser zum Weinen gebracht hat, über die berühmten Pferdebrüder Hatatitla und Iltschi, die von Winnetou und Old Shatterhand geritten werden, und den treuen Windhund Dojan bis hin zu den kleinsten „Nebenrollen“ verzeichnet Anja Tschakert sämtliche im Werk Mays auftauchenden Tiere in ihrem Lexikon.

Ihr Vortrag basiert auf diesen Erkenntnissen und wirft ein ganz neues Licht auf einen bedeutenden Aspekt im Werk Karl Mays.

Zeit: 27. Oktober, 10 Uhr in der
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte, Hohenstein-Ernstthal

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltung im September 2018

Der Stuttgarter Werner Geilsdörfer fand mit 21 Jahren über das Spätwerk zu Karl May. Aufgrund eines unbändigen Interesses an allem Mysteriösen kam er mit Der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der sogenannten Mormonenkirche, in Berührung, die bei der Besiedlung des Wilden Westens der USA eine beachtenswerte und deshalb auch im Werk Karl Mays, zumindest beiläufige Rolle spielt. Kannte Karl May über die einschlägigen Informationen hinaus den mysteriösen okkulten Werdegang dieser Religionsgemeinschaft? Offenbar nein. Wie hätte das Werk des sächsischen Phantasten aussehen können, hätte er sich mit der Geschichte der Mormonen tiefer befasst? In seinem Vortrag wird Werner Geilsdörfer auf diese Thematik eingehen.

Zeit: 11. September 2018, 18 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte, Hohenstein-Ernstthal

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.