Karl-May-Haus Information Nummer 30

KARL-MAY-HAUS INFORMATION NUMMER 30 ERSCHEINT ZUR NEUERÖFFNUNG DES MUSEUMS IM MAI 2015

Cover und Titel weisen auf zwei Schwerpunkte des Heftes hin:
Links: Das Karl-May-Haus im Februar 2015. Erst auf den zweiten Blick erkennt man von außen Hinweise auf das Baugeschehen und den Neueröffnungstermin. Im Inneren ist der Umbau in vollem Gange. Mehr zum Thema 30 Jahre Karl-May-Haus bringen ein Beitrag von André Neubert und aktuelle Fotos zum Umbau.
Rechts: Selmar Werners „Müder Wanderer“ auf dem Leipziger Südfriedhof. Auch aus der Messestadt sandte der Künstler Grüße an das Ehepaar May, wie eine dort abgestempelte Postkarte mit der Ansicht des Neuen Rathauses zeigt, die am 9. Juni 1905 in Radebeul eintraf. Ein Beitrag von Uwe Lehmann breitet, nicht zuletzt dank der Unterstützung des Karl-May-Verlages, weitere bunte Blätter zum Leben und Werk Werners aus.

Aus dem Inhalt:
Hans-Dieter Steinmetz: Nachruf auf Karl Mays Testament? Überraschendes Ergebnis einer „Routine-Recherche“; Für und Wider in Schlesien. Clara Vogel – Karl Mays Sachwalterin in Breslau; Hartmut Wörner: Ein Dichter, ein Fabrikant und ein Stadtschultheiß. Karl May und Kirchheim/Teck; Hartmut Schmidt: Neues über Schmitz du Moulin, oder: Die Segnungen des Internets; Horst und Petra Richter: „Sechs glückliche Tage“ Patty Frank auf Pirsch in Hohenstein-Ernstthal; André Neubert: Verschollen – der Hohenstein-Ernstthaler Karl-May-Briefmarkenblock .

Karl-May-Haus Information Heft 29

Am 22. Februar 2014 – zur Eröffnung der Sonderausstellung „Mit Charley in den sächsischen Rocky Mountains“ in der Karl-May-Begegnungsstätte in Hohenstein-Ernstthal – erschien Nummer 29 der Karl-May-Haus Information.

Das 84 Seiten starke Heft enthält u.a. Beiträge von Christoph Blau, Hans-Dieter Steinmetz, Martin Schulz, Hartmut Schmidt, André Neubert und Henry Kreul – dazu 20 Abbildungen und 70 Faksimile.

Auszug aus dem Editorial des Heftes:
“Ein Anstaltsschreiber wird Schriftsteller – von Osterstein in den „Kürschner“: Das Motto des neuen Heftes der Karl-May-Haus Information wirft Schlaglichter auf zwei Eckpunkte der schriftstellerischen Entwicklung des sächsischen Autors, die an denkbar ungünstiger Stelle in Haft begonnen, aber mit der lexikalischen Erwähnung nicht geendet hat – Karl May gleichsam unsterblich macht nach der Definition des diesjährigen hundertjährigen Jubilars Arno Schmidt. Martin Schulz’ Beschäftigung mit Strafanstaltsbeamten und -berichten, entstanden nach umfangreicher Erweiterung des Karl-May-Wikis, mag zunächst einigermaßen rechtshistorisch anmuten, erweitert aber letztlich die Publikationsliste Karl Mays – an ihrem Beginn. Hans-Dieter Steinmetz vertieft sodann drei Episoden des schon etablierten Schriftstellers Karl May, der einen Kollegen für den „Kürschner“ wirbt (1883), sich auf Leserreise ins Rheinland begibt (1897) und mit seinem Verleger um das richtige Marketing ringt (1898). Christoph Blau kann nach Vergleich verschiedener Exemplare von „El Secreto del Mendigo“ Beiträge von Hainer Plaul und Klaus-Peter Heuer in KMHI Nr. 19/2005 ergänzen. Hartmut Schmidt zeigt, wie aus einem verhinderten Besucher der Villa „Shatterhand“ eine Figur in einem orientalischen Märchen wird. André Neubert schließlich bereichert die Geschichte der Gedenktafel am Karl-May-Geburtshaus um Facetten aus dem Hohenstein-Ernstthaler Alltag, die zugleich die lange Tradition guter Beziehungen zum Karl-May-Verlag bezeugen.”

Ankündigung für Februar 2013: Karl-May-Haus Information Nr. 28


Am 23. Februar 2013 – zur Eröffnung der Sonderausstellung „Abenteuer Wilder Westen – Die Sammlung Karl Müller“ in der Karl-May-Begegnungsstätte in Hohenstein-Ernstthal – erschien Nummer 28 der Karl-May-Haus Information.

Das 88 Seiten starke Heft (65 Abb., 38 Faksimile) enthält u.a. Beiträge von Hans-Dieter Steinmetz, Heike Graupner und Hartmut Schmidt, Lothar Meckel, André Neubert und Kerstin Orantek.

Auszug aus dem Editorial des Heftes:
“[Hans-Dieter Steinmetz] dokumentiert ausführlich zwei Aufenthalte Karl Mays, einmal in Riva 1902, dann in Madonna di Campiglio 1911. In beiden Jahren waren den Reisenden keine unbelasteten Urlaubseindrücke vergönnt; einerseits warf die Trennung von Emma Pollmer Schatten auf den sonnigen Süden, andererseits zeichneten die Folgen der Presseangriffe die Gesundheit Mays. So stehen beide Reisen in augenscheinlichem Kontrast zwischen touristischen Sehenswürdigkeiten und persönlichem Empfinden. Gerade im Vergleich der Jahre kann man die zunehmende innere Erschöpfung des Autors spüren. Hartmut Schmidt und Heike Graupner knüpfen an den im letzten Heft veröffentlichten Bericht von Gerhard Klußmeier über den Kuraufenthalt Karl und Klara Mays 1907 im schlesischen Bad Salzbrunn an, der vor der Rückkehr nach Radebeul noch mit einem mehrtägigen Abstecher ins Riesengebirge erweitert wurde. Die hiermit abgeschlossene Reise vervollständigt auch den Themenschwerpunkt Reisen dieses Heftes, der uns in der Karl-May-Haus Information schon mehrfach beschäftigt hat. Einer eher ungewöhnlichen Fragestellung geht Lothar Meckel nach. Er untersucht anhand von schriftlichen Äußerungen in Werk und Biografie des Dichters den Weinkonsum Karl Mays und unterzieht diese dem kritischen Urteil des Weinkenners.”

Diese und ältere Ausgaben können über das Bestellformular bestellt werden.