Karl-May-Haus Information Nr. 33

Am 24. Februar 2018 erschien das Heft 33 (80 Seiten, 53 Abb., 45 Faksimile) der „Karl-May-Haus Information“ für den Stückpreis von € 5,50.

Auszug aus dem Editorial des Heftes:

„Den umfangreichsten Beitrag zum aktuellen Heft liefert wieder einmal Hans-Dieter Steinmetz, dem nichts weniger als die Lokalisierung einer neuen Karl-May-Stätte gelungen ist (‚Der geheimnisvolle Oberförster‘). Außerdem ergänzt er die Pollmer’sche Familiengeschichte, zeigt Karl May als begeisterten Leser eines englisch-deutschen Kulturphilosophen (Chamberlain) und dokumentiert eine weitere ‚Merhameh‘-Veröffentlichung.
Hartmut Wörner stellt uns mit dem Mainzer Oberbürgermeister Karl Emil Göttelmann wiederum einen enthusiastischen Karl-May-Leser vor, vom dem sogar handschriftliche Aufzeichnungen einer Amerikafahrt überliefert sind. Auch Oskar Neumann, dessen Bericht Jenny Florstedt ausgegraben hat, war ein engagierter Anhänger des Autors. Der Beitrag von Jürgen Seul zeigt, dass gleichzeitig Rudolf Lebius lange nach Mays Tod nicht Ruhe gegeben und mehrere Blätter mit verbotenen Texten gefüllt hat.
Zu bestimmten Zeiten hingen teilweise Freund und Feind einem Gedankengut an, das mit Toleranz und Verständigung wenig gemein hat. Hans Zesewitz versuchte immerhin den Spa-gat zwischen neutralen und gewünschten Formulierungen, wie Jens Pompe anhand von des-sen Beitrag für die Betriebszeitschrift der Wanderer-Werke andeutet. Ebenfalls in Chemnitz-Siegmar beginnt eine Spur Richard Plöhns, die ihm zu einigen Spekulationen Anlass gibt.
Hartmut Schmidts Erinnerung an Adolf Stärz anlässlich dessen 30. Todestages war schon fertig, als der Herbst des Jahres 2017 mit dem Tod zweier für Karl May und/oder die Literatur Hohenstein-Ernstthals wichtiger Männer traurige Ereignisse brachte und die alte Erkenntnis unterstrich, dass jeder nicht positiv genutzte ein verlorener Tag ist. Hainer Plaul würdigt den langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats und Redakteur der KMHI bis Nr. 22 Christian Heermann. Henry Kreul und Wolfgang Hallmann verabschieden den viel zu früh verstorbenen Schriftsteller und Abenteurer Rainer Klis.“

Karl-May-Haus Information Nr. 32

Am 27. November 2016 erschien Nummer 32 der Karl-May-Haus Information (88 Seiten, 96 Abb., 26 Faksimile) der „Karl-May-Haus Information“ für den Stückpreis von € 5,50.



Auszug aus dem Editorial des Heftes:

„Das Geburtshaus Karl Mays war schon lange vor der Zeit, als darin ein Museum eingerichtet wurde, Gegenstand der Darstellung auf Ansichtskarten, die auf vielerlei Weise auch Werbung für den Schriftsteller und seine Heimatstadt sind. Das opulente Hauptthema des neuen Heftes ist auch der Grund für seinen vorgezogenen Erscheinungstermin, denn der Ausgangspunkt für Hans-Dieter Steinmetz, sich mit dem Thema ‚Das Karl-May-Haus auf Ansichtskarten‘ näher zu beschäftigen, liegt mit der Arbeit an dem Buch ‚Karl May in Hohenstein-Ernstthal 1921-1942‘ schon mehr als zwei Jahre zurück. Hans Zesewitz gab mit der Erwähnung der ersten Ansichtskarte in Briefen von 1929 den Anstoß für eine umfangreiche Sammlung, denn aus der Recherche nach dieser ersten Karte wurde schnell die Idee zu einem eigenständigen Beitrag, je mehr Karten auftauchten. (…) Nicht nur die Herzen zahlreicher Ansichtskartensammler dürften angesichts dieser Dokumentation höher schlagen.
Anschließend kommen bei Hartmut Schmidts ‚Kartengrüßen aus Katharinaberg und Radebeul‘ auch Karl und Klara May als Adressanten zu Wort. Dem Umstand, dass damals noch viele Briefe geschrieben wurden und glücklicherweise der eine oder andere von Karl May selbst erhalten geblieben ist, verdanken wir weitere ‚Erkenntnisse zur Schenkung Karl Mays für die Hohenstein-Ernstthaler Volksbibliothek (1908)‘ (…). Jenny Florstedt erzählt, wie ‚Ein Tag in Wien‘, nämlich der 27. Februar 1898, für Karl May und seine begeisterten Leser aussah. Falk Klinnert erlebte 1991/92 als Zeitzeuge, wie Wilfried Fitzenreiter zu seinem Auftrag und Hohenstein-Ernstthal zu seinem Karl-May-Denkmal kamen. Henry Kreul berichtet über Jugendliche, die sich mit Karl May und seiner Biografie befassen und dabei erstaunliche Parallelen zu ihrem heutigen Leben finden. (…) Einen Aufruf zur Unterstützung eines aktuellen Forschungsvorhabens startet André Neubert in Sachen ‚Hohensteiner Leihbibliothek‘ (…).
Am 25. Februar 2017 ist der 175. Geburtstag Karl Mays. Wer sich an diesem denkwürdigen Tag auf den vielleicht verschneiten Weg in die Heimat des Dichters macht, dem bietet sich die einmalige Aussicht, eine durch Zeit und Ort bezaubernde und durch ihre eindringliche Handlung berührende Vorstellung zu erleben – Das Buschgespenst als Winter-Freilichttheater-Aufführung. Die Informationen zum Projekt finden Sie auf S. 84/85.“

Karl-May-Haus Information Nr. 32

Die Karl-May-Haus Information Nummer 32 erscheint am 27. November 2016.

Aus dem Inhalt:
Das Karl-May-Haus auf Ansichtskarten, Kartengrüße aus Katharinaberg und Radebeul an Hans und Marie Grund, Schenkung Karl Mays für die Hohenstein-Ernstthaler Volksbibliothek (1908), Ein Tag in Wien – 27. Februar 1898, Nachtrag zu “Spuren im Sande” (KMHI Nr. 21, S. 39 ff.), Wie Hohenstein-Ernstthal zu seinem Karl-May-Denkmal kam, Ein Gartenhaus in Kirchheim (zu KMHI Nr. 30, S. 30 ff.), Annäherung an Karl May, Ein (anderer) Publikationsort der Fehsenfeld-Erklärung (zu KMHI Nr. 31, S. 48 ff.), Eine Hohensteiner Leihbibliothek – Aufruf

Unsere Autoren:
Jenny Florstedt, Falk Klinnert, Henry Kreul, André Neubert, Kerstin Orantek, Hartmut Schmidt und Hans-Dieter Steinmetz