Karl-May-Haus Information Nr. 32

Am 27. November 2016 erschien Nummer 32 der Karl-May-Haus Information (88 Seiten, 96 Abb., 26 Faksimile) der „Karl-May-Haus Information“ für den Stückpreis von € 5,50.



Auszug aus dem Editorial des Heftes:

„Das Geburtshaus Karl Mays war schon lange vor der Zeit, als darin ein Museum eingerichtet wurde, Gegenstand der Darstellung auf Ansichtskarten, die auf vielerlei Weise auch Werbung für den Schriftsteller und seine Heimatstadt sind. Das opulente Hauptthema des neuen Heftes ist auch der Grund für seinen vorgezogenen Erscheinungstermin, denn der Ausgangspunkt für Hans-Dieter Steinmetz, sich mit dem Thema ‚Das Karl-May-Haus auf Ansichtskarten‘ näher zu beschäftigen, liegt mit der Arbeit an dem Buch ‚Karl May in Hohenstein-Ernstthal 1921-1942‘ schon mehr als zwei Jahre zurück. Hans Zesewitz gab mit der Erwähnung der ersten Ansichtskarte in Briefen von 1929 den Anstoß für eine umfangreiche Sammlung, denn aus der Recherche nach dieser ersten Karte wurde schnell die Idee zu einem eigenständigen Beitrag, je mehr Karten auftauchten. (…) Nicht nur die Herzen zahlreicher Ansichtskartensammler dürften angesichts dieser Dokumentation höher schlagen.
Anschließend kommen bei Hartmut Schmidts ‚Kartengrüßen aus Katharinaberg und Radebeul‘ auch Karl und Klara May als Adressanten zu Wort. Dem Umstand, dass damals noch viele Briefe geschrieben wurden und glücklicherweise der eine oder andere von Karl May selbst erhalten geblieben ist, verdanken wir weitere ‚Erkenntnisse zur Schenkung Karl Mays für die Hohenstein-Ernstthaler Volksbibliothek (1908)‘ (…). Jenny Florstedt erzählt, wie ‚Ein Tag in Wien‘, nämlich der 27. Februar 1898, für Karl May und seine begeisterten Leser aussah. Falk Klinnert erlebte 1991/92 als Zeitzeuge, wie Wilfried Fitzenreiter zu seinem Auftrag und Hohenstein-Ernstthal zu seinem Karl-May-Denkmal kamen. Henry Kreul berichtet über Jugendliche, die sich mit Karl May und seiner Biografie befassen und dabei erstaunliche Parallelen zu ihrem heutigen Leben finden. (…) Einen Aufruf zur Unterstützung eines aktuellen Forschungsvorhabens startet André Neubert in Sachen ‚Hohensteiner Leihbibliothek‘ (…).
Am 25. Februar 2017 ist der 175. Geburtstag Karl Mays. Wer sich an diesem denkwürdigen Tag auf den vielleicht verschneiten Weg in die Heimat des Dichters macht, dem bietet sich die einmalige Aussicht, eine durch Zeit und Ort bezaubernde und durch ihre eindringliche Handlung berührende Vorstellung zu erleben – Das Buschgespenst als Winter-Freilichttheater-Aufführung. Die Informationen zum Projekt finden Sie auf S. 84/85.“

Karl-May-Haus Information Nr. 32

Die Karl-May-Haus Information Nummer 32 erscheint am 27. November 2016.

Aus dem Inhalt:
Das Karl-May-Haus auf Ansichtskarten, Kartengrüße aus Katharinaberg und Radebeul an Hans und Marie Grund, Schenkung Karl Mays für die Hohenstein-Ernstthaler Volksbibliothek (1908), Ein Tag in Wien – 27. Februar 1898, Nachtrag zu “Spuren im Sande” (KMHI Nr. 21, S. 39 ff.), Wie Hohenstein-Ernstthal zu seinem Karl-May-Denkmal kam, Ein Gartenhaus in Kirchheim (zu KMHI Nr. 30, S. 30 ff.), Annäherung an Karl May, Ein (anderer) Publikationsort der Fehsenfeld-Erklärung (zu KMHI Nr. 31, S. 48 ff.), Eine Hohensteiner Leihbibliothek – Aufruf

Unsere Autoren:
Jenny Florstedt, Falk Klinnert, Henry Kreul, André Neubert, Kerstin Orantek, Hartmut Schmidt und Hans-Dieter Steinmetz

Karl-May-Haus Information Nr. 31

Am 19. Februar 2016 erschien Nummer 31 der Karl-May-Haus Information (80 Seiten, 26 Abb., 34 Faksimile).

Auszug aus dem Editorial des Heftes:
„Die Zahl der Beiträge in den Heften der ,Karl-May-Haus Informationʻ, in die Gehalte des 2013 vom Karl-May-Verlag überlassenen Aktenmaterials Eingang gefunden haben, ist bereits jetzt (für die Redakteurin) unüberschaubar geworden (…). Angesichts der Fülle der für die Karl-May wie für die Stadtgeschichte Hohenstein-Ernstthals bedeutsamen Sammlung, deren Hauptprodukt der wissenschaftlichen Auswertung soeben zum 40. Todestag Hans Zesewitzʼ im Januar 2016 erschienen ist (…), ist für die kommende Zeit kaum anderes zu erwarten als viele weitere wichtige Erkenntnisse und eine Bereicherung unserer Museumszeitschrift um etliche inhaltsreiche Artikel.
Das vorliegende Heft startet mit einem Beitrag von Hans-Dieter Steinmetz über Karl Mays ,nominellenʻ Urgroßvater – ja wie hieß der denn gleich? Martin Schulz erläutert zum einen, wie die Cholera an Osterstein vorüberging, zum anderen, welche Einsichten der Blick in Adressbücher vermitteln kann. Hartmut Wörner stellt mit Josef Heidenreich einen Verteidiger Karl Mays vor. Wolfgang Sämmer zeigt, wo Karl May als ,korrekter Katholik“ bezeichnet wurde. Hans-Dieter Steinmetz schließt mit zwei Funden zu Adalbert Fischer und einem zu Erich Wulffen an. Am Beitrag von Hartmut Schmidt werden Sie das Layout des Zesewitz-Buches wiedererkennen; er bringt mit Rathen 1938 ein Thema, das zwar auch Gegenstand der ausgewerteten Korrespondenz mit Euchar Albrecht Schmid war, aber nicht direkt Hohenstein-Ernstthal betraf und deswegen aus unserem Sonderband ausgeklammert wurde. Die Rubrik ,Rund um das Karl-May-Hausʻ wird von André Neubert diesmal bereichert um eine Nachlese zum Wiedereröffnungswochenende 2015. Abschließend würdigt Henry Kreul die 40. Wiederkehr des literarischen Wiederauftretens Karl Mays in der DDR. – Die eine oder andere überraschende Wende dürfte Sie in unserem neuen Heft erwarten.“