Exponat des Monats Dezember

Es gibt Exponate, denen noch die „historische Reife“ fehlt, die es aber dennoch wert sind, als Exponat des Monats präsentiert zu werden. Die Weihnachtskarten des Karl-May-Hauses haben sich in den letzten Jahren zu Sammelobjekten und damit inzwischen verbunden zu begehrten Raritäten entwickelt. Dass sich auf unserer Karte 2012 der Weihnachtsmann und Karl May die Hand geben, liegt sicher nicht nur am zur Neige gehenden Jubiläumsjahr, sondern wohl auch an der „Faszination Karl May Welt“…

Die Zeichnung des bekannten Zeichners Veit Schenderlein (siehe Sponsorenleiste) lässt zweifellos ahnen, dass Karl May auch nach 2012 nicht nur für das gewohnte Lesevergnügen, sondern auch für Überraschungen sorgen wird.

Am Rande angemerkt: Auch die zahlreichen Weihnachts- und Neujahrswünsche an das Karl-May-Haus, die sowohl aus ganz Deutschland, als auch aus dem Ausland eintreffen sind sehr oft mit viel Liebe und kreativem Gedankengut gestaltet.

Exponat des Monats November


Eine Schenkung mit interessanten und teils wertvollen May-Devotionalien ereilte den 2012 aus seinem Amt geschiedenen langjährigen, ehemaligen Oberbürgermeister der Karl-May-Geburtsstadt Erich Homilius. Der ungenannt sein wollende Mäzen überreichte an den Ex-OB die Objekte, die von diesem wiederum mit Wirkung vom 10. Oktober 2012 dem Karl-May-Haus zum dauerhaften Verbleib übergeben wurden.

Zu den interessanten Stücken gehört die abgebildete Fotografie, die nunmehr den stetig wachsenden Sammlungsbestand bereichert. Der auf der Rückseite dieses an Herrn und Frau Vicum bestimmten besten Grußes von Klara May wurde „zum Andenken an frohe Sunden im Wildwestraum am 12.3.27“ an die Adressaten gerichtet. Beide sind auf dem Foto abgebildet.
Noch konnten aber nicht alle Personen auf dem Foto identifiziert werden, aber sicher werden auch diese Rätsel alsbald gelöst…

Exponat des Monats Oktober

Deckelbild der "Sonnenstrahlen" Am 30. September 2012 übergaben Renate und Frank Sauerbrei die Karl-May-Sammlung ihres Mannes und Vaters dem Karl-May-Haus als Schenkung. Dies geschah in seinem Sinne mit dem Ziel, alle aufbewahrungswürdigen Sachzeugen der Sammlung für zukünftige Leser- und Forschergenerationen zu bewahren.
Dieser Pflicht kommt das Museum sehr gern nach.

Das abgebildete, und als Exponat des Monats Oktober ausgewählte Buch „Sonnenstrahlen aus Karl Mays Volksromanen“ gehört dabei zu den besonderen Raritäten. Es wurde 1904 von Adalbert Fischer herausgebracht.