30 Jahre Wissenschaftlicher Beirat

Das Karl-May-Haus dankt allen Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats für 30 Jahre Unterstützung!

Originaldokumente zu Leben, Werk und Wirkung Karl Mays in einer zeitgemäß gestalteten Dauerausstellung präsentieren, Spezialaspekte in Sonderausstellungen beleuchten, durch Publikationen auch Profil als Forschungsstätte zeigen – für diese Kernaufgaben verstärkt sich das Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal seit seinen Anfängen durch Fachkompetenz von außen. Der Wissenschaftliche Beirat des Hauses berät und unterstützt das Museum seitdem in vielen inhaltlichen Entscheidungen.

Vor nunmehr 30 Jahren trat das ehrenamtliche Gremium erstmals zusammen.
Herzlichen Dank an alle ehemaligen und alle aktuellen, an alle regelmäßig zusammen treffenden und an alle korrespondieren Beiratsmitglieder! Danke!

Das Foto zeigt die Mitglieder des Beirats in der aktuellen Zusammensetzung (v.l. Hans-Dieter Steinmetz, Dr. Kerstin Kreul, Dr. Henning Franke, Jenny Florstedt, Hartmut Schmidt und Jens Pompe. Nicht auf dem Foto, sondern hinter dem Apparat André Neubert, Leiter des Karl-May-Hauses).

Vernstaltung im Oktober 2017

Zu Lebzeiten galt Karl May bei den meisten Lesern als römisch-katholischer Schriftsteller, obwohl er als Neugeborener in einer evangelisch-lutherischen Kirche getauft worden war und niemals aus- oder übergetreten ist. Vor allem im Spätwerk predigte der Dichter ein überkonfessionelles Christentum, das auch von Toleranz gegenüber anderen Religionen geprägt war. Trotzdem finden sich im Leben und Werk Karl Mays zahlreiche Spuren Luthers und des Luthertums. Karl May war vielleicht der erste Schriftsteller, der in einer erzkatholischen Familienzeitschrift ganz selbstverständlich Verse aus der Lutherbibel zitiert hat. Und das zu einer Zeit, als diese Übersetzung bei Katholiken mehr als verpönt war.

Termin: 28. Oktober 2017, 10 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte

Der Eintritt ist frei!

Veranstaltung im September 2017

Die Reisen Old Shatterhands bzw. Kara Ben Nemsis in ferne Länder wie den Wilden Westen oder den Orient begeistern immer noch seine Leser.
Ausgewählte Texte und Blätter von Exlibris-Künstlern ergänzen sich, sind manchmal auch Kontrast in dem Vortrag von Joachim Klarner.

Termin: 12. September 2017, 18 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte

Der Eintritt ist frei!